Entwicklung energieeffizienter und umweltfreundlicher steckerfertiger gewerblicher Kühl- und Tiefkühlgeräte
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Grundlagen und Direktiven für die ökologische Produktgestaltung auf EU-EbeneElektroG (RoHS und WEEE-Richtlinie)Das Gesetz regelt das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten und ist in Deutschland am 24. März 2005 in Kraft getreten. Damit wurde zum einen die Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung gefährlicher Stoffe (RoHS) und zum anderen die Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) in nationales Recht umgesetzt. Das Gesetz schreibt u.a. vor, dass Hersteller ab dem 24. März 2006 ihre Elektro- und Elektronik-Altgeräte kostenlos zurücknehmen oder dies an ein Rücknahmensystem übertragen müssen und dass ab Juli 2006 bestimmte Schwermetalle und bromierte Flammschutzmittel in neuen Geräten nicht mehr verwendet werden dürfen. Weitere Informationen (englisch) Ökodesign-Richtlinie für energiebetriebene GeräteDie im Juli 2005 verabschiedete Ökodesignrichtlinie schafft die Grundlage für EU-weit einheitliche und verbindliche Standards für das ökologisch effiziente Design energiebetriebener Produkte, wie z.B. Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, Lampen, etc. Die Richtlinie bezieht sich auch auf gewerbliche Kühl- und Tiefkühlgeräte. Bei dem aktuell vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Rahmenrichtlinie, die im Weiteren für die verschiedenen Produktgruppen konkretisiert wird. Die produktspezifischen Richtlinien werden im Laufe der nächsten zwei bis drei Jahre erarbeitet. Integrierte Produktpolitik (IPP)Das Konzept der integrierten Produktpolitik basiert auf der umfassenden Einbeziehung von Akteuren auf sämtlichen Handlungsebenen, sowohl auf der Anbieter- als auch auf der Nachfrageseite. Das Ziel der IPP ist, dass Hersteller ihre Produkte umweltgerechter gestalten und die Verbraucher diese so verwenden, dass sie eine hohe Lebensdauer erreichen und die Umwelt möglichst wenig belasten (siehe auch "Grünbuch zur Integrierten Produktpolitik" vom 7. Februar 2001). Grünbuch zur integrierten ProduktpolitikUm die Gestaltung und die Nutzung von Produkte zukünftig umweltfreundlicher zu gestalten, soll mit Hilfe einer integrierten Produktpolitik (IPP) dem gesamten Produktlebenszyklus eine höhere Aufmerksamkeit zukommen. Grünbuch zur integrierten Produktpolitik (englisch) Vorschlag für eine Verordnung über bestimmte fluorierte TreibhausgaseDer Vorschlag für eine Verordnung über bestimmte fluorierte Treibhausgase ist Teil der ersten Phase des Europäischen Klimaschutzprogramms und soll die rechtlichen Rah-menbedingungen für die Reduzierung von fluorierten und perfluorierten Kohlenwasser-stoffen (HFC, PFC) sowie Schwefelhexafluorid (SF6) schaffen. Die Gase haben ein besonders hohes Treibhausgaspotential und fallen unter das Kyoto-Protokoll. Grünbuch über EnergieeffizienzGrünbücher werden von der Europäischen Kommission als öffentliches Diskussionspapier über die Regierungspolitik auf europäischer Ebene veröffentlicht und sollen die Debatte zu bestimmten Politikbereichen in Gang setzen, bevor konkrete Maßnahmen in den sog. Weißbüchern vorgeschlagen werden. Das Grünbuch über Energieeffizienz betont die Notwendigkeit von spezifischen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und nennt die Haupthindernisse, die bisher einer verbesserten Energieeffizienz im Wege stehen (z.B. Mangel an Informati-onen über Kosten des eigenen Energieverbrauchs bzw. über verfügbare Effizienztechnologien). Weitere Informationen (englisch) EG-Umweltaudit Verordnung (EMAS)Das sog. "Öko-Audit" ist ein System für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung, welches Unternehmen und anderen Organisationen die Bewertung, Berichterstattung und Verbesserung ihrer Umweltperformance ermöglichen soll. Die Teilnahme ist freiwillig und beschränkt sich auf öffentliche oder private Organisationen, die in der Europäischen Gemeinschaft und im europäischen Wirtschaftraum tätig sind. Weitere Informationen (englisch) Quellen |